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Beschreibung: Koh Chang und Koh Phayam sind die nördlichsten Inseln Thailands an der Westküste der Andamanensee nahe der Grenze zu Myanmar.
Sie sind klein aber fein und noch unbekannt. Die knapp 600 Einwohner leben vom Cashew-Nuss-Anbau. Es gibt lediglich einen kleinen Seezigeunerort auf Ko
Phayam mit zwei kleinen Läden und Mopedverleih, keine Autos und kein Nightlife. Ein paar schmale betonierte Straßen und Wanderwege führen von Küste zu
Küste und laden dazu ein, die Insel zu Fuß oder per Moped zu erkunden. Mit dem Moped kommt man in einer Stunde an alle Orte. Am Long Beach im Südwesten
Ansonsten ist die Backpacker und Hippieszene zuhause. Einfache Bars, billige Hütten und laute Musik bestimmen Tag und Nacht. Wer nicht an Ausflügen zum
Schnorcheln, Tauchen oder Fischen teilehmen will, kann auf Phayam die Seele so richtig baumeln lassen und dem Nichtstun fröhnen.
Der eigentlich schönste Strand ist der weiße Sandstrand in der westlich gelegenen Ao Yai. Dort gibt es auch die meisten der einfachen Resorts. Leider ist
der Strand voller Müll und so ziemlich alles scheint erlaubt, inkl. Mopedfahren und Haschrauchen. Im Norden der ca. 70qkm kleinen Insel liegt die Büffelbucht (Ao
Khao Kwai), der bei Ebbe das Wasser gänzlich fehlt. Der weiße Strand ist jedoch sauber und noch sehr naturbelassen. Bei Flut kann man in der geschützten
Bucht gut schwimmen. Außerdem liegen rund um die Insel weitere kleine und einsame Sandbuchten. Etwa eine Stunde Bootsfahrt südlich liegen die kleinen
Ausflugsinseln Koh Kam und Koh Khangkhao, die mit schönen Sandstränden zum Schnorcheln und Sonnenbaden einladen.
Koh Chang ist nicht ganz so schön wie Koh Phayam, dafür noch viel natürlicher und mit einem kleinen und
urwaldbewachsenen 370m hohen Berg bestückt. Es gibt einige kleine unerschlossene Strände rund um die Insel, die aber nicht so schön weiß sind und unsauber wirken. Dennoch hat auch Koh Chang viele einfache Hütten
-Resorts zu bieten.
Anreise: Das Speedboot fährt von Ranong (Sapanpla Pier) aus täglich um 9.00 und 14.00 Uhr in zwei Stunden
über Koh Chang nach Phayam. Nach Koh Chang fahren häufiger auch kleine Boote. Die Verbindungen zwischen Koh Phayam und Koh Chang sind unregelmäßig.
In der Regenzeit von Mai bis November sind die Bootsverbindungen unzuverlässig.
Nach Ranong kommt man per Überlandbus von Bangkok aus in ca. 9 Stdn. Von Chumphon und Suratthani aus
fahren auch Minibusse in 2-3 Stdn. nach Ranong. Der Flugplatz von Ranong wird seit August 2010 von Ranong Air zweimal wöchentlich (Freitag und Sonntag) angeflogen.
Übernachtung: Es gibt etliche Resorts an den beiden wunderschönen Buchten Ao Kwai im Norden und Ao Yai im Südwesten (s. Detailkarte). Die empfehlenswerten, sauberen sind Buffalo Bay Vacation Club und das Koh Payam Resort (Buchung während der Hochsaison empfehlenswert). Strom ist noch nicht immer verfügbar. Der
Buffalo Bay Vacation Club ist mit Abstand das beste Resort auf der Insel und hat einen eigenen Stromgenerator.
Aircondition und durchgehend warme Küche sind somit möglich. Der russische Eigentümer Dimitri bemüht sich sehr um seine Gäste, organisiert Ausflüge auf die nahe gelegenen Inseln zum Fischen, Schnorcheln und Tauchen
(auch nach Koh Surin) und bietet sehr gutes und vielfältiges Essen an.
Auf Ko Chang sind die Resorts noch viel einfacher als auf Ko Phayam. Man bekommt hier noch Strandhütten ab
200 Baht pro Nacht. Es ist sicher, dass sich dies sehr bald ändern wird, da auch hierher immer mehr Touristen gelangen.
Während der Regenzeit sind viele Resorts geschlossen.
www.phayamisland.com und www.kohchang-ranong.com
Geeignet für: Traveler, denen Ruhe und eine noch weitgehend als Geheimtipp zu bezeichnende Insel wichtig sind. Koh Phayam kann man gut mit Ausflügen von Ranong aus ins Mergui-Archipel (Myanmar) kombinieren.
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